METROPOLEN ALLER WELT

Die großen Städte faszinieren – hier treffen viele Menschen aufeinander, die auf engem Raum leben. Generationen, Kulturen, Religionen, Lebensweisen finden Tür an Tür statt. Doch nicht nur die Einwohner der großen Metropolen der Welt bestimmen deren Erscheinungsbild, auch die zahlreichen Besucher. Dabei übt jede Metropole seine eigene Faszination auf die Menschen aus: Hektik und Chaos, kulturelle Vielfalt, ein ausschwebendes Nachtleben und lebendige Subkulturen zeichnen die großen Städte aus.

Umso größer die Metropole, und umso ärmer das Land in dem sie sich befindet, desto größer die Armut und Unterschiede zwischen den Klassen. Gerade in Metropolen in Asien und Südamerika bestehen die Metropolen nicht nur aus dem, was wir als Mittel- und Oberschicht bezeichnen. Sie alle haben eines gemeinsam: Die Bevölkerung vom Land zieht in die großen Städte, auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand. Da sie diese meist nicht finden, landen sie auch langfristig in den Armenvierteln der Stadt, die oftmals Slums sind, in denen Krankheit und Armut allgegenwärtig sind. Sie stehen im krassen zu den anderen Teilen der Metropolen, in denen Geld und Wohlstand vorhanden ist. Und es gilt: Umso ärmer das Land, desto größer die Gegensätze – und desto extremer die Eindrücke, die Außenstehende von der Stadt bekommen. 

Die größten Metropolen der Welt haben viele Millionen Einwohner – Bombay in Indien zählt beispielsweise über 13 Millionen Menschen. Wobei die Zahlen hier nicht exakt bestimmt werden können. Gleichzeitig handelt es sich bei diesen Städten oftmals um den Regierungssitz des jeweiligen Landes, und sind voll von Geschichte – Politik, Kunst, Kultur und Religionen treffen aufeinander, verschmelzen und existieren nebeneinander. Die Toleranz der Bewohner der Städte ist oftmals größer als die der Landbewohner, und Menschen mit multikulturellem Hintergrund und außergewöhnlichen Lebensstilen zieht es deshalb in die Stadt.